Allgemein

Das Jahr 2020 und ich

Ich glaube, dass das Jahr 2020 wirklich ein total verrücktes Jahr war.

Es gab so viele Veränderungen und neue Erlebnisse die jeden einzelnen von uns sehr geprägt haben. Eine Pandemie, die vielen von uns zu schaffen machte, sei es beruflich, gesundheitlich oder sozial.Ich denke, dass das wirklich das Einschneidendste in diesem Jahr war, was uns bis heute leider noch begleitet. Daher mussten wir uns den kleinen, großen besonderen Momenten widmen um Energie zu schöpfen. Ich hoffe, dass Jeder von uns trotz dieser Umstände Schönes aus all dem ziehen kann, auch wenn es nicht für jeden von uns so einfach ist.

Ich habe mich in 2020 als Mensch komplett neu kennengelernt und so einiges erlebt. Klar, so als frisch gebackene Mama zu Corona Zeiten war schon so einiges los. Mein Ereignis des Jahres war für mich natürlich die Geburt meines Sohnes Adyan der aktuell gerade fast 9 Monate alt ist.

Aber fangen wir erstmal mit dem Jahresrückblick von vorne an. Also step by step und schöööön von vorne, damit wir hier mal nicht komplett alles durcheinander bringen.

Also wie begann mein Jahr 2020 überhaupt?

Totaaaaal entspannt! Ich war in meiner Schwangerschafts- Traumblase und habe einfach die Zeit genossen.

Relaxed MOM TO BE!

Ich habe die Zeit vor der Geburt noch für viele Treffen und ein paar schöne Events mit Freunden nutzen können, die mir so richtig gut getan haben.Zudem konnte ich ein wundervolles Schwangerschaftsshooting wahrnehmen, woran ich mich in 20Jahren sicher gerne wieder erinnern werde. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir ja noch nicht, was in diesem Jahr noch so auf uns zukommen würde.

Mein Mann und ich haben ansonsten den Babyroom fertig gestellt und das Nestchen für unser kleines Wunder vorbereitet. Unsere Vorfreude war so so riesig und ich war sehr glücklich.

Dann rutschte mein Entbindungstermin natürlich immer näher.Anfang März brach dann die Pandemie aus und mein ET war ebenfalls Ende März. Für mich war das zunächst ein Riesen Schock, da bis zu dem Zeitpunkt unklar war, ob mein Mann überhaupt bei der Entbindung dabei sein dürfte & wenn ja- wie lange. Ich musste also ganz schnell mein Mindset ändern und die Situation akzeptieren –

Tja was bleibt einem da sonst übrig?! All die tolle Gedanken, wie eine Geburt so mit Partner sein könnte musste ich nun loslassen und alles hinnehmen, wie es nunmal festgelegt wurde. Adyan kam ET +7 und ich hätte nicht gedacht, dass ich auch so lange ohne Partner( bis er dann ja spät bei der Geburt dabei sein durfte) meistern könnte. Ich bin durch die Umstände über mich hinausgewachsen und bin Gott so dankbar, dass alles so toll verlief und ich eine traumhaft schöne Geburt hatte. Mit Geduld, Hoffnung und Positivität kann man so einiges schaffen.

Im Momlife angekommen musste ich erstmal hormonell ankommen und wie jede frisch gebackene Mama sich erstmal in die Mamarolle einfinden. Ich musste mich nach der Geburt viele Wochen sehr schonen und habe das Wochenbett daher komplett ausnutzen müssen, wobei mich mein Mann und Familie sehr unterstützt haben.

Ich muss sagen, dass das Mamasein wirklich ein unbeschreiblich tolles Gefühl ist und es eine Liebe ist, von der ich nicht zu träumen wagte. Definitiv eine absolute Lebensaufgabe, die mich in diesem Jahr zu unzähligen Glücksmomenten aber auch Momenten geführt hat in denen man auch mal unsicher, schwach und ratlos ist. Man muss in vieles im Leben hineinwachsen und dazu braucht es Geduld. Die musste ich auf eine ganz neue Art wirklich erstmal lernen, was mich wiederum stärker und entspannter im Umgang mit meinem Adyan gemacht hat.

Ich muss auch sagen, dass das Jahr insgesamt recht ruhig bei uns verlief. Durch gewisse Einschränkungen & Kontaktverbote (durch die Pandemie) ,durfte man teilweise weder verreisen, noch mit mehreren Haushalten verkehren oder Cafés & Restaurants besuchen.Meinen 30. Geburtstag konnte ich aber sogar noch feiern, da zu dem Zeitpunkt die Regeln gelockert wurden.

Durch die strengeren Maßnahmen, die dann folgten waren wir mehr daheim und haben hier und da kleinste Ausflüge gemacht. Zum Beispiel ein Familienausflug mit meiner ganzen Family in die Eifel. Das tat wirklich richtig richtig gut.

Events und Treffen wurden auf virtuelle Weise verrichtet und so konnte man immerhin noch hier und da “ Dabei sein“.

Trotz all dieser Einschränkungen kann ich für mich auch einiges Positives daraus ziehen. Ich habe mir noch nie so viel Zeit zum Nachdenken genommen wie in diesem Jahr. Es war so schön, mehr mit der Familie sein zu können.

Gespräche führen, gemeinsam kochen und einfach beisammen sein. Noch nie hatte ich meinen Mann so intensiv an meiner Seite wie jetzt. Ich wusste diese Zeit neu zu schätzen. Mehr in der Natur zu sein, mehr zu kochen, zu backen und anderen eine kleine Freude bereiten. Mein Sohn hat richtig viel von seinem Papa und meiner Familie gehabt, was durch all die Umstände möglich gemacht wurde.

Schlechtes hat auch wiederum Gutes. Das möchte ich ganz bewusst mit in das Jahr 2021 nehmen.

Ich stelle mir wie jedes Jahr die Frage: Was wünsche ich mir für 2021?

Ich wünsche mir in erster Linie Gesundheit für jeden von UNS! Ganz egal was uns im Jahr 2021 erwartet, wir schaffen das!

…denn nur ein positives Mindset kann Positives bewirken..Das hat mir in diesem Jahr schon viel geholfen und wird mich hoffentlich auch im neuen Jahr begleiten. Ich bin sehr gespannt, was mich und natürlich uns alle noch erwartet.

Ich bin bereit für 2021, bereit für ein neues Jahr, ein neues Kapitel voller Herausforderungen. Viel Familie, viel Liebe und viel Spaß in allem was wir tun!

Auf dass Scherben die fielen, wieder zu einem Ganzen werden können.

Ich wünsche jedem der das liest NUR DAS BESTE! Alles Liebe an dich und deine family!

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